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3, 2, 1… Go!

Und es geht los mit der Liste. Ich habe die letzten Tage fleißig an meinem Blog gebastelt. Habe mir WordPress installiert, nach einem schönen Blog Theme recherchiert und meine ersten Seiten wie Impressum, Datenschutz & Co. angelegt.

Ein Tipp von mir, wenn du selbst auch einen Blog starten möchtest: Orientiere dich an diesem Artikel von Blogmojo. Ich habe alles, was der Autor Finn Hillebrandt dort rät, Step-by-Step nachgemacht. Und das hat super funktioniert!

Nachdem das Grundgerüst stand, veröffentlichte ich meinen ersten Beitrag. Eine Bestandsaufnahme. Der Punkt, von dem alles ausgeht. Ich habe an diesem ersten Beitrag bestimmt zwei Wochen geschrieben. Immer wieder etwas gelöscht, etwas geändert und verbessert. Und auch wenn es ein längerer Prozess war, hat es sich sehr gut angefühlt. Darauf ein innerliches: Juhu!

Und wie geht es jetzt weiter?

Der nächste Schritt auf meinem Weg ist die Liste. Eine Liste mit Dingen, die mir Spaß machen. Und mit Dingen, für die ich bisher nicht genug Zeit hatte, die ich jetzt aber angehen kann – und will. Dinge, die ich schon immer ausprobieren wollte, mich bisher aber nicht getraut habe. Es können die kleinen, aber auch die großen Dinge sein. Leicht umzusetzen, aber auch herausfordernder.

Letztendlich ist wohl der Begriff Bucket List recht gängig, aber irgendwie ist es doch etwas anderes. Natürlich sind es Dinge, die ich vor meinem Tod machen möchte. Aber trotzdem ist diese Liste nicht auf so eine lange Sicht angelegt. Dann würde sie auch ganz anders aussehen. Sie ist eher kurzfristig und umfasst meinem Plan für das nächste Jahr.

Ich habe für mich ein paar Regeln definiert, was den Umfang angeht. 20 Punkte soll sie mindestens umfassen. Die werden dann nach und nach von mir abgearbeitet. Obwohl: Arbeiten klingt schon wieder so negativ. Angegangen. Ja, mit viel Elan und positiver Energie angegangen. 

Warum eine Liste?

Vielleicht fragst du dich das jetzt. Es ist ja irgendwie auch ein alter Schuh. Ziemlich ausgelutscht. Wird in jedem Ratgeber als Tipp genannt. Auch in Podcasts und von Freunden hört man ständig: „Mach doch eine Liste mit Dingen, die dir Spaß machen und für die du jetzt Zeit hast!“.

Listen habe ich auch schon viele erstellt, nur bin ich bisher nicht in die Umsetzung gekommen. An irgendetwas ist es immer gescheitert. Ich brauche also einen neuen Versuch.

Deshalb gibt es jetzt diesen Blog. Denn so habe ich ein kleines „Druckmittel“, die Dinge auch wirklich anzupacken. Schließlich müssen die Inhalte für meine Gemischte Tüte irgendwo her kommen. Und damit ich einen Plan habe, worüber ich in den ersten Wochen schreiben soll, gibt es diese Liste.

Zu jedem Punkt schreibe ich mindestens einen Blog Beitrag. Wie es mir ergangen ist. Was ich gelernt habe und welche Schlüsse ich aus meiner Erfahrung ziehe. Ich verlinke euch die Beiträge nach und nach hier und natürlich in den entsprechenden Kategorien. Also: Los geht’s!

Meine Liste

  1. Anfangen, einen Blog zu schreiben 
  2. Makramee knüpfen lernen (Blumenampel, Traumfänger und Wandbehang)
  3. Endlich richtig ausmisten und Klamotten auf Kleiderkreisel und Haushaltsgegenstände auf Ebay Kleinanzeigen verkaufen
  4. Gespeicherte DIY Projekte aus Pinterest umsetzen und unsere Wohnung weiter aufhübschen
  5. Mehr Zeit in der Natur verbringen
  6. Mich mehr mit der Pflege meiner Pflanzen beschäftigen
  7. Einen Pinterest Account starten 
  8. Einen Instagram Account betreiben
  9. Handlettering lernen
  10. Wieder mehr zeichnen / malen
  11. Wieder mehr lesen
  12. Tarot Karten legen lernen
  13. Eine regelmäßige Yoga-Praxis etablieren
  14. Mich mehr mit Human Design und generell Selbstentwicklung auseinandersetzen
  15. Eine Morgenroutine etablieren
  16. Bullet Journal schreiben
  17. Richtig Fotografieren lernen
  18. Videoschnitt lernen
  19. Öfter Klavier spielen und ein Stück so gut üben, dass ich es auswendig spielen kann
  20. Yoga Lehrer Ausbildung beginnen
  21. Mehr reisen – auch außerhalb von Europa
  22. Mich (nebenberuflich) selbstständig machen

Und jetzt?

Da sind sie also, meine 22 Punkte. Es war gar nicht so leicht, diese Liste anzufertigen. Ich schreibe bereits seit ein paar Wochen an ihr und erweitere sie immer wieder.

Ein paar Dinge bin ich schon angegangen – siehe Punkt 1. Ein paar Punkte sind noch in weiter Ferne – siehe Punkt 18 und 19. Leider ist beides im Moment schwierig umzusetzen dank der Corona-Krise. Aber wer weiß, wie die Welt in einem halben Jahr aussieht.

Was bringt dir das Ganze?

Falls du auch gerade an einem ähnlichen Punkt wie ich stehst, kann ich dir sehr ans Herz legen, eine Liste in dieser Form zu erstellen. Es hilft mir unglaublich mehr Struktur in meinen Alltag zu bringen. Gerade weil ich im Moment keinen geregelten Tagesablauf mit einer „normalen“ Arbeit habe, erleichtert mir die Liste, mich nicht den ganzen Tag im Bett zu verkriechen.

Ich stehe auf und gehe einen der Punkte auf der Liste an. Falls mir langweilig ist, werfe ich einen Blick darauf und weiß, was zu tun ist. Wenn ich mir vorwerfe, dass nichts voran geht, halte ich mir die Liste vor Augen und erkenne, dass es keinen Grund gibt mich selbst fertig zu machen. Alles ist gut. Ich blicke positiv und vertrauensvoll in die Zukunft. Und ich denke, das ist das Wichtigste.

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